Was Ist Fairtrade Schokolade?

Obwohl fairer Handel zunehmend an Bedeutung gewinnt, machen sich immer noch viel zu wenige Menschen Gedanken darüber, woher ihre Lebensmittel kommen und wie sie entstanden sind. Schokolade ist ein gutes Beispiel dafür. Der wichtigste Inhaltsstoff von Schokolade ist Kakao. Fairtrade Schokolade bedeutet deshalb vor allem fair gehandelter Kakao!
Das Fairtrade-Siegel steht für bessere soziale Bedingungen, verbietet ausbeuterische Kinderarbeit und den Einsatz einiger Chemikalien und unterstützt eine nachhaltige Produktion. Das Fairtrade-Siegel sichert Mindestpreise zu und zahlt Prämien zur Förderung von Gemeinschaftsprojekten.

Was bedeutet Fairtrade Cocoa?

Auf einigen kakaohaltigen Süßigkeiten in Supermärkten und Discountern prangt auch das Siegel ‘Fairtrade Cocoa’. Das ist ein reines Rohstoff-Siegel und bedeutet, dass hier ausschließlich der Kakao nach den Fairtrade-Standards zertifiziert ist. Damit will die Organisation die Verbreitung fair gehandelter Rohstoffe fördern.

Wie geht es weiter mit fair gehandelter Schokolade?

Aufwändig ist das nicht: Fair gehandelte Schokolade findet sich inzwischen in jedem Discounter. Lernen und besser zurechtkommen: Inzwischen engagieren sich die großen Schokoladenkonzerne mehr und bieten den Kakaobauern Schulungen an. (Foto: Nestlé)

Was versteht man unter Fairtrade?

Fairtrade verbindet Konsumentinnen und Konsumenten, Unternehmen und Produzentenorganisationen und verändert Handel(n) durch bessere Preise für Kleinbauernfamilien, sowie menschenwürdige Arbeitsbedingungen für Beschäftigte auf Plantagen in Entwicklungs- und Schwellenländern.

Wie funktioniert Fairtrade Schokolade?

Fairen Kakao im Ursprung einkaufen und für viele Produkte nutzen. Im Gegensatz zum klassischen Fairtrade-Siegel geht es bei dem Kakao-Programm von Fairtrade um fairen Rohstoffeinkauf und nicht um die Zusammensetzung und Zertifizierung einzelner Endprodukte wie einer Tafel Schokolade.

Wann ist Schokolade Fairtrade?

Faire Schokolade: die wichtigsten Siegel und Marken

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Für Mischprodukte (also auch Fairtrade-Schokolade) mit dem Fairtrade-Siegel gilt: Alle Zutaten, die es Fairtrade-zertifiziert gibt, müssen auch vollständig nach Fairtrade-Standards gehandelt worden sein (wie bei Schokolade: Kakao, Zucker, Vanille).

Was ist an der Schokolade fair?

Fair gehandelte Schokolade bekommst du auf jeden Fall im Weltladen. Auch im Bioladen bekommst du Schokolade mit Fair-Symbolen. Das Besondere dabei ist, dass die Produkte nicht nur aus Fairem Handel, sondern zusätzlich aus ökologischem Anbau stammen.

Was macht Fairtrade?

Fairtrade kennzeichnet Waren, die aus fairem Handel stammen und bei deren Herstellung bestimmte soziale, ökologische und ökonomische Kriterien eingehalten wurden. Alle hier aufgeführten Siegel ermöglichen den Kleinbauernkooperativen stabilere Preise sowie langfristige Handelsbeziehungen.

Was ist das Ziel von Fairtrade?

Ziel von Fairtrade ist es, einen bedeutenden Entwicklungsbeitrag zu leisten und das Leben der an der Produktion beteiligten Menschen und Familien in den Anbauländern zu verbessern. Dabei geht es um einen Prozess – einen Weg der Veränderung – in Zusammenarbeit mit allen Akteuren.

Wie wird faire Schokolade hergestellt?

So funktioniert fairer Kakao-Anbau

Statt natürlichem Sonnenschutz, setzt man dort auf Netze, wodurch die Blüten nicht mehr auf natürliche Art bestäubt werden können und die Menschen das von Hand machen müssen. So wird auch die Ernte maximiert, denn auf natürlichem Wege tragen nur 5 % der Kakaoblüten Früchte.

Wie fair ist faire Schokolade?

Das ist rund das Fünffache des aktuellen Weltmarktpreises für Kakao. Darüber hinaus zahlt ‘Fairafric’ den Kakaobauern zusätzlich eine Prämie von 600 Dollar pro Tonne Kakao. Die Fairtrade-Mindestanforderung beträgt in dieser Hinsicht dagegen stets 1o Prozent des Kakao-Weltmarktpreises.

Was spricht gegen Fairtrade Schokolade?

Nachteile von Fairtrade

Auch wenn diese durch die faire Arbeit und den fairen Handel gerechtfertigt sind: Der Mehrerlös wandert nicht an die Bauern und deren Arbeiter. Durch die Preisgarantie werden sie auch nicht an Preiserhöhungen beteiligt.

In welcher Schokolade ist keine Kinderarbeit?

Als besonders zuverlässig bewertet Greenpeace die Produkte mit den Siegeln von Fairtrade, Gepa und dem Siegel Hand in Hand, des Naturkost-Herstellers Rapunzel sowie alle Produkte aus Weltläden. Claudia Sprinz fasst es so zusammen: ‘Wir empfehlen den Kauf von Bio-Schokolade mit Fairtrade-Siegel’.

Wie viel Prozent der Schokolade ist Fairtrade?

Der Anteil der Schokolade am gesamten Umsatz mit Fairtrade-Produkten auf dem deutschen Markt lag im Jahr 2020 bei 5,5 Prozent.

Welche Schokolade ist nicht Fairtrade?

Bei Schokolade ist Fairtrade kein Verkaufsargument

Ritter Sport und Milka sind die Bestseller. Knoppers hat stark aufgeholt. Sie alle werben nicht mit Fairtrade. Weil es nicht nötig ist.

Was ist schlecht an Fairtrade?

Eine beliebte Fairtrade Kritik ist, dass die Begriffe „Discounter“ und „Fair“ eigentlich unvereinbar seien. Denn Discounter zeichnen sich doch durch besonders niedrige Verkaufspreise aus, während fair gehandelte Produkte im Einkauf immer mehr kosten.

Was gibt es alles für Fairtrade Produkte?

Die Vielfalt ist enorm: Von Kaffee, Kakao, Bananen oder Baumwolle über Saft, Tee, Reis, Honig, Zucker und Wein bis hin zu Schnittblumen und Gold – bei all diesen Produkte macht Fairtrade einen Unterschied für die Menschen, die uns täglich den Tisch damit decken.

Wie viel verdient ein Kakaobauer an einer Tafel Schokolade?

Eine typische Kakaobauernfamilie in Ghana mit sechs Mitgliedern und bis zu vier Hektar Land verdient im Durchschnitt umgerechnet 191 US-Dollar im Monat. Existenzsichernd wäre hingegen ein Einkommen von rund 395 US-Dollar – also etwas mehr als doppelt so viel.

Was bedeutet Fairtrade Cocoa?

Auf einigen kakaohaltigen Süßigkeiten in Supermärkten und Discountern prangt auch das Siegel ‘Fairtrade Cocoa’. Das ist ein reines Rohstoff-Siegel und bedeutet, dass hier ausschließlich der Kakao nach den Fairtrade-Standards zertifiziert ist. Damit will die Organisation die Verbreitung fair gehandelter Rohstoffe fördern.

Wie geht es weiter mit fair gehandelter Schokolade?

Aufwändig ist das nicht: Fair gehandelte Schokolade findet sich inzwischen in jedem Discounter. Lernen und besser zurechtkommen: Inzwischen engagieren sich die großen Schokoladenkonzerne mehr und bieten den Kakaobauern Schulungen an. (Foto: Nestlé)